VERSCHWÖRUNG START: 22.11.2018

Nach dem Tod von Bestsellerautor Stieg Larsson wird die erfolgreiche „Millennium Triologie mit VERSCHWÖRUNG  fortgesetzt. Regie: Fede Alvarez.

Diesmal schlüpft Claire Foy (Golden Globe für „The Crown) nach ihren Vorgängerinnen Naomi Rapace und Rooney Mara, in die Rolle der Rächerin aller missbrauchten Frauen, der Hackerin Lisbeth Salander. Foy macht das grossartig. Auch sie entspricht nicht im geringsten der Vorstellung von herkömmlicher Weiblichkeit. Gekleidet in schwarze Lederklamotten, Piercings und Tatoos am Körper, von ihren Feinden als Psychopathin und lesbische Satanistin bezeichnet, sorgt sie, von der NSA engagiert, dafür, dass ein Computerprogramm, welches den Zugriff, auf fast alle Nuklearraketen enthält, nicht in kriminelle Hände gerät. Die von ihr entwickelte Software ist verschwunden. Dank Foys Darstellung, die nicht nur knallharte Stärke sondern auch eine arührende Zerbrechlichkeit zeigt, sieht man über die Verzettelung des Plots gerne hinweg. Ein Hinkucker, die in Grau-und Blau-Töne getauchte Bildsprache.

Der Thrill des Films liegt in der absoluten Frauenpower von Lisbeth Salander.

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SAUVAGE START: 29. 11. 2018 (Ein zutiefst berührendes Stricherportrait)

In seinem bewegenden Debütfilm SAUVAGE heftet sich Camille Vidal-Naquet an die Fersen des 22-jährigen Strichers Léo (Félix Muritand), der sich für kleines Geld auf den Strassen von Strassburg prostituiert. Meistens schläft er tagsüber, nachts treibt er sich herum auf der Suche nach Freiern. Gerät er in irgendeinen Schlamassel, ist sein bester Freund Ahd (Eric Bernard) an seiner Seite, um ihm zu helfen.

Sauvage heisst auf deutsch wild, scheu, ungesellig und ungesittet. All diese Eigenschaften treffen auf ihn zu. Es ist ein hartes Leben, was Léo führt. Vidal-Naquet scheut sich nicht davor, die sexuellen Wünsche der verschiedenen Freier konsequent zu zeigen. Ebensowenig scheut er sich davor, Léos Drang nach Zärtlichkeit und Wärme aussen vor zu lassen, Momente , die zutiefst berühren. Auch zeigt er die Konkurrenz zwischen den Strichern untereinander, die dann, wenn es drauf ankommt, sich gegenseitig beistehen.

Léo, dessen Körper durch Crack, Crystal und Kokain geschwächt ist, spuckt, während er mit einem Freier zusammen ist, Blut. Seine Hilfe lehnt er ab. Völlig unerwartet nimmt er die Ärztin, die ihn untersucht, in den Arm. Die Diagnose: Asthma und Tuberkulose. Für einen „Wilden“, der in den Strassen campiert, ein Schlag ins Gesicht. Besonders ergreifend auch der Moment, als ein Freier ihn fragt, wie er heisst, antwortet er: „Egal, such dir was aus“.

Sein Freund Ahd zieht mit einem Freier nach Spanien. Bevor er geht, rät er ihm „Léo, du hast es verdient, geliebt zu werden. Geh, such dir einen Alten. Es ist das Beste für uns“.

SAUVAGE ist ein berührendes Portrait über einen Menschen in seiner Verlorenheit, seiner körperlichen Selbstausbeutung und seiner rastlosen Suche nach Zärtlichkeit und Hoffnung auf eine Zukunft.

Muritand ist Léo. Er spielt seine Rolle dermassen authentisch, dass man glaubt, einen Dokumentarfilm zu sehen.

DIE REISE NACH JERUSALEM START: 15.11. 2018 (Bitterböse, tragisch-komisch)

Die 39-jährige Alice (Eva Löbau) hat die Schnauze voll. Bei ihrer zuständigen Arbeitsagentur erzählt man ihr, dass es in Zukunftt nur noch einen sogenannten Roboterjournalismus geben wird und zwingt sie zu einem 12 Wochen dauernden Bewerbungstraining und das ihr, einer ausgebildeten Texterin. Wenn sie daran nicht teilnimmt, werde man ihr die Bezüge kürzen. Ihre Situation wird immer prekärer. Mit schlecht bezahlten Minijobs versucht sie sich über Wasser zu halten. Bei telefonischen Bewerbungsgesprächen erreicht sie Niemanden, stattdessen hängt sie in der Leitung in einer Endlosschleife: „Bitte warten sie. Bitte warten sie…..“ Bei Bewerbungen über Skype ist die Übertragung ständig gestört. Wenn man sie fragt, was sie denn so mache, ist ihre stereotype Antwort:“ Ich betreue mehrere Kunden“. Es bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als sich durch ihren prekären  Alltag zu flunkern. Die Benzingutscheine , die sie bei einem Marktforschungsinstitut erhält, versucht sie gegen Bargeld zu tauschen. Auch der Versuch, ihren Typ zu verändern, hilft ihr nicht weiter und wenn sie es dann doch mal schafft, einer Arbeitsgeberin gegenüber zu sitzen, durchschaut diese ihre Flunkerei. Sie hört nichts mehr von ihr. Auch ihre Eltern raten ihr zu einer Umschulung.

„In Berlin hat inzwischen der Kapitalismus gesiegt. Du musst dich endlich daran gewöhnen, die Jobs anzunehmen, die du kriegen kannst“, motzt ihr Vater.

Verzweifelt steht sie vor dem Geldautomaten. Ihre Karte ist gesperrt. Als die Eltern unverhofft an ihrem Geburtstag vorbeischauen, bemerken sie, das es eiskalt in der Wohnung ist, der Fernseher fehlt, und ein Zahn ist ihr abgebrochen. In ihrer Not vermietet sie ihre Wohnung an Touristen. Von dem Geld lässt sie sich den abgebrochenen Zahn reparieren. Es dauert nicht lange und sie ist auch noch wohnungslos.

Im alten Wohnwagen ihrer Eltern fährt sie hinaus in die Nacht….. Bei einem Stopp in einer Kneipe sind die Gäste in ausgelassener Stimmung. Sie spielen DIE REISE NACH JERUSALEM. Alice gewinnt. Mit einem Krönchen im Haar fährt sie lächelnd in eine ungewisse Zukunft…..

Die italienische Autorin und Regisseurin Lucia Chiarla, die in Berlin lebt, hat mit Eva Löbau eine hinreißende Darstellerin gefunden. Gekonnt nuancenreich ist ihr tragisch-komisches Spiel vor einem bitterbösen Hintergrund angelegt, besonders dann, wenn sie verzweifelt versucht, den äusseren Schein zu wahren, auch wenn die Situation auch noch so schmerzhaft ist.

LORO START: 15.11. 2018 (Eine bildgewaltige Satire auf Silvio Berlusconi)

Italien im Jahr 2008. In seiner Persiflage über den ehemals mächtigsten Mann Italiens Silvio Berlusconi, wählt Paolo Sorrentino („La Grande Bellezza“) ein Anfangsbild, welches verschiedene Interpretationen zulässt. In der Eingangshalle der Sommerresidenz des berüchtigten italienischen Ministerpräsidenten  steht ein Schaf. Es blökt ein paar mal, macht ein tiefes „Bäh“ und klappt zusammen.

Bunga-Bunga Silvio hockt ausgebrannt in seiner Luxusvilla und bekommt zu allem Übel auch noch die Verachtung seiner Ehefrau zu spüren. Während des gesamten Films, fällt nicht einmal sein Name. Wenn von ihm und über ihn gesprochen wird , heisst es nur “Er“.

Sergio (Riccardo Scarmarcio) betreibt mit seiner Frau Tamara einen Call – Girl Ring. Um die Aufmerksamkeit des ehemaligen Staatschef und Medienmoguls zu erringen, mietet er in Sichtweite der Berlusconi – Villa ein Anwesen, in das er eine illüstere Schar seiner Edelnutten einlädt und tagelng Party feiert. Drogen, Sex und nackte Haut, egal wo man hinsieht, rücken die Frauen ihre Körper ins rechte Licht. Auf den Ecstasy Pillen erkennt man beim näheren Hinsehen, Berlusconis Konterfei. Eins von den Mädchen stellt auf ihrem Allerwertesten ein grinsendes Tatoo ihres Idols Silvio zur Schau. Je mehr sie mit dem Hintern wackelt, desto schmieriger grinst es. Sergio wird langsam ungeduldig, Wann erscheint Er endlich, Er, von dem er sich einen Karrieresprung erhofft.

Endlich lässt Er sich blicken. Jede von den Nutten versucht, sich bei ihm einzuschmeicheln, um wenigstens eine kurze Nummer mit ihm zu schieben. Zwischen all den koksenden und sich spreizenden Frauen gibt es wenigstens eine, die seinen Avancen trotzt und ihm die Meinung sagt.

Im zweiten Teil liegt der Fokus auf Berlusconi, der mit gerissener Bauernschläue versucht, seine verlorene Macht wiederzuerlangen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht, mag es auch noch so perfide sein.

Sorrentino, der auch das Drehbuch schrieb, portraitiert in seiner Satire Berlusconi als eitlen Selbstdarsteller, der sich geltende Gesetze nach seinem Gusto zurechtrückt und jegliche Kritik an seiner Person in einem fratzenhaften, schmierigen Grinsen erstickt.

Der italienische Schauspielstar Toni Servillo, der schon in „Grande Bellezza“ und „Il Divo“ glänzte und  von Sorrentino abermals besetzt wurde, macht aus seiner Rolle ein brilliantes Bravourstück.

Hinter der bildgewaltigen Satire, ist eine erbärmliche Leere der einzelnen Protagonisten nicht zu übersehen.

AN ELEPHANT SITTING STILL START: 15.11. 2018 (Ein Meisterwerk aus China)

In der nordchinesischen Stadt Manzhouli soll es dem Gerücht nach einen Elefanten geben, der einfach nur dasitzt und die Welt ignoriert.

Der chinesische Regisseur Hu Bo begleitet in seinem 230 minutenlangem Film (keine Angst, die Zeit vergeht wie im Fluge) einen Tag lang vier Protagonisten, deren Wege sich in einer grauen, öden, trostlosen chinesischen Provinzstadt kreuzen.

Es ist ein grauer Wintertag. Jeder von ihnen wächst in einem lieblosen Zuhause auf. Das Leben nervt. „Jeder kann seine Zeit mit sinnlosem Scheiß verplempern und dabei noch wie ein Profi aussehen“ bemerkt einer von ihnen so nebenbei.

Der 6o-jährige Herr Wang soll von seiner Familie in ein Heim abgeschoben werden, sein kleiner Hund wird von einem entlaufenen grossen weissen Hund totgebissen, der von einer keifenden Frau gesucht wird. Yang Cheng sieht wie sein bester Freund Selbstmord begeht. Wei Bu schubst seinen Peiniger, von dem er in der Schule auf das Übelste gemobbt wird, die Treppe hinunter, seine Freundin hat eine Affaire mit dem Co-Direktor der Schule, eine Art Flucht vor der Lieblosigkeit ihrer Mutter. Jeder von ihnen ist irgendwie ein Opfer. „Egal wo du hingehst“ sagt der Alte „ dort wird es auch nicht besser. Bleib hier und lerne, die Probleme zu lösen“.

Wut und Enttäuschung äussern sich in einer rauen, hoffnungslosen Sprache und begleiten den ganzen Film, der durch seine dichte Atmosphäre und der schmerzhaft poetisch gestalteten Bilder einem Geniestück gleich kommt und alles andere als nihilistisch ist. Am Ende des virtuos erzählten Films, finden sich die vier Menschen zusammen und fahren mit dem Bus nach Shenyang, um den Elefanten im Zoo von Manjur beim Stillsitzen zuzusehen, in der Hoffnung auf einen Ausweg und mit der Sehnsucht nach einem anderen, besseren Ort. In der Ferne hört man das Trompeten des Tieres, das man nicht sieht und das so zum Symbol ihrer Sehnsüchte wird.

Hu Bo, der in China mit seinen Romanen für Aufsehen sorgte, glänzt mit einem meisterhaften Regiedebüt. Am 12.Oktober 2017 setzte er mit 29 Jahren seinem Leben ein Ende. An der Premiere seines Films auf der diesjährigen Berlinale nahm er nicht mehr teil. Ein wertvolleres Testament kann man wohl kaum hinterlassen.

AUFBRUCH ZUM MOND (O.T. FIRST MAN) START: 8.11. 2018

„Neil Alden Armstrong (5.Aug. 1930 – 25.Aug. 2012) war ein Us – amerikanischer Testpilot und Astronaut. Er war der Kommandant von Apollo 11, die mit Buzz Aaldrin und Michael Collins zum Mond flog. Am 21. Juli 1969 betrat Armstrong als erster Mensch den Mond, mit den Worten: „Dies ist ein kleiner Schritt für den Menschen aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“.

Damien Chazelle`s Film AUFBRUCH ZUM MOND (O.T. FIRST MAN) beruht auf der gleichnamigen Armstrong Biografie von James R. Hansen.

Eingepfercht wie in einer Blechbüchse, umgeben von einem Höllenlärm, mit schweissnassem Gesicht unter dem Helm, der Körper eingepackt im weissen Schutzanzug übersteht Neil Armstrong (Ryan Gosling) den gewaltigen  Schub ins Weltall. Damals ein Unterfangen auf Leben und Tod.

Das spannungsgeladene Drama wird aus der Perspektive Armstrongs erzählt.

Chazelle („La La Land, Whiplash) zeigt in ungeschönten Bildern das harte Training der Männer, die wiederholten Raketentests, bei denen einige ihr Leben lassen mussten und widmet sich gleichzeitig dem Menschen Armstrong in seinem privaten Umfeld und das macht er historisch sehr genau.

Der verschlossene Armstrong lebt mit seiner Frau (Claire Foy) seinen beiden Söhnen und der todkranken Tochter zusammen. Nach dem Tod der Tochter, den Schmerz darüber frisst er regelrecht in sich hinein, trainiert er wie ein Besessener, um sich abzulenken. Obwohl seine Ehe stark belastet ist, lässt er sich, jetzt erst recht, nicht davon abbringen, der erste Mensch auf dem Mond zu sein, während seine Frau versucht den Alltag mit den zwei Söhnen zu bewältigen.

Die tragische Familiengeschichte wird ohne jeden Pathos erzählt. Um so mitreissender und bildgewaltig sind die Raumfahrtsequenzen in Szene gesetzt. Die Montage aus Bild und Ton in dieser grenzüberschreitenden Situation ist atemberaubend.

Der wunderbar wandlungsfähigen Claire Foy wünscht man einen Oscar für die beste Nebenrolle.

Der TRAFIKANT START: 1.11. 2018

Nikolaus Leytner: „Auf Robert Seethalers Roman bin ich durch eine Rezension aufmerksam geworden, die mich neugierig gemacht hat. Ich habe das Buch unmittelbar nach seinem Erscheinen gelesen. Seite für Seite mit wachsender Begeisterung. Und ich dachte: Das ist ein aussergewöhnlicher, ein wunderbarer Filmstoff“.

Makaber humorig der Anfang des Films. Die Mutter des jungen Hauptdarstellers hat Sex in der freien Natur. Ein Gewitter zieht auf. Um sich abzukühlen springt ihr schon etwas älterer Liebhaber in den See. Es kracht und blitzt, der Mann taucht nicht wieder auf. Das Wasser wird später noch eine symbolische Rolle spielen und das es kracht und donnert im übertragenen Sinne ebenfalls. Nur schmunzeln kann man dann nicht mehr.

Kurz nach dem tragischen Vorfall, wird der 17-jährige Franz (Simon Morzé) von seiner Mutter Margarete  Huchel (Regina Fritsch) aus seinem Heimatdorf am Attersee nach Wien geschickt, um bei einem früheren Liebhaber von ihr, in die Lehre zu gehen. Er soll bei dem kriegsversehrten, etwas grummligenTrafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) lernen, einen Tabakladen zu führen.

(Trafikant ist der österreichische Ausdruck für einen Tabakladenbetreiber).

Franz lebt sich schnell ein. Ein Kunde fällt ihm ganz besonders auf. Es ist der 82-jährige Prof. Dr. Freud (Bruno Ganz), im Ort liebevoll der „Deppendoktor“ genannt. Als der seine Zigarren auf dem Ladentisch liegenlässt, eilt Franz zu ihm nach Hause. Bei einem Gespräch rät ihm der „Alte“ sich ein Mädchen zu suchen, mit den Worten „man muss das Wasser nicht verstehen, um hineinzuspringen“. Auf dem Rummelplatz verliebt sich der unbedarfte Junge prompt in die ziemlich frivole und berechnende Varieté – Tänzerin Anezka ((Emma Drogunova), die ihn schon nach ihrem ersten Beisammensein wieder verlässt. Der bis über beide Ohren verliebte Franz flüchtet sich in seinem Kummer in wilde Träume, in denen das Wasser wieder eine Rolle spielt. Auf Freuds Anraten, schreibt er die wilden Träume auf. Doch das hält ihn nicht davon ab, nach der Frau zu suchen. Es ist das Jahr 1937. Die politische Lage spitzt sich verheerend zu. Nach dem Anschluss Österreichs an das deutsche Reich wird der Demokrat Otto Trsnjek vom Fleischer nebenan wegen angeblicher Verbreitung unzüchtiger Magazine denunziert und verhaftet. Nun muss Franz alleine den Laden führen. Er ist jetzt der Trafikant.

Zum letzten Mal besucht er seinen väterlichen Freund. Gezwungenermaßen muss der lebenskluge alte Mann, nach England emigrieren. Zum Abschied schenkt er ihm einige kubanische Zigarren. Der Abschied von dem berühmten Psychoanalytiker fällt dem Jungen sehr schwer.

Wie lange sich Franz noch an die, für heutige Verhältnisse altmodischen Formulierungen „Mit den Frauen ist es wie mit den Zigarren. Wenn man zu fest an ihnen zieht, verweigern sie ihren Genuss“ oder  „An den Klippen zum Weiblichen zerschellen selbst die Besten von uns“ die sein väterlicher Freund ihm migegeben hat, erinnern wird, weiss man nicht.

Der etwas bieder inszenierte Film besticht durch das viel zu frühe Erwachsenwerden seines jungen Hauptdarstellers und dem verschmitzten Lächeln , mit dem Bruno Ganz die freudschen Weisheiten von sich gibt. Eine zu Herzen gehende Coming-of- Age-Geschichte in der tiefbraunen Zeit unserer Geschichte.