GRINGO START: 05.04 2018

Ein guter Cast sorgt nicht immer für einen guten Film.

Noch führt Harold (David Oyelowo) ein gutes Leben. Er ist Mitarbeiter bei einer Pharmafirma, die das ganz grosse Geschäft mit der Herstellung von künstlichen Marihuana-Produkten plant. Noch glaubt er, dass seine Chefs (Charlize Theron) und (Joel Edgerton) mit ihm zufrieden sind. Zuhause erwartet ihn seine bildhübsche Frau (Thandie Newton). Bei einer Geschäftsreise nach Mexico erfährt er so ganz beiläufig, dass die Firma gewinnbringend verkauft werden soll und seine Arbeitskraft nich mehr gebraucht wird. Als ihm dann auch noch seine Frau mitteilt, ihn zu verlassen und er noch feststellt, dass sie viel zu viel  verpulvert hat, weiss sich der arme Kerl nicht mehr zu helfen. In seiner Verzweiflung plant er seine eigene Entführung, um seine Haut zu retten. Mit dem Lösegeld will er seine ruinöse finanzielle Lage in den Griff kriegen. Natürlich geht die Sache schief. Plötzlich wird er von einem mexikanischen Drogenkartell gejagt, die es eigentlich auf seine undurchsichtigen Bosse abgesehen haben und die amerikanische Drogenfahndung hat er auch noch am Hals. Damit noch nicht genug, hetzt sein Boss dem Pechvogel auch noch seinen Bruder, einen Ex-Söldner hinterher, der ihn umbringen soll. Es beginnt ein ziemlich wirres Katz und Mausspiel, indem jede Menge Nebenfiguren aufkreuzen, um die Handlung voranzutreiben. So richtig nah kommt einem keine der Figuren. Die absurde Action-Komödie ist mit 111 Minuten viel zu lang. Den Dialogen fehlt es an zündenden Pointen. Einziges Highlight ist Charlize Theron als bitterböse Bitch. Edgerton bleibt in seiner Rolle arg eindimensional. Oyelowo, der für seine Rolle in „Selma“ für den Golden Globe  nominiert war, kann diesen eher belanglosen Film auch nicht retten. Keine der Figuren kommt einem wirklich nah. Shalto Copley, als merkwürdiger Ex-Söldner, sorgt für einige skurrile Gags.  Paris Jackson überrascht mit einem Kurzauftritt. Kaum hat man sie erkannt, ist sie auch schon wieder von der Bildfläche verschwunden. Regie führte Nash Edgerton, der Bruder von Joel.

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