MONTE VERITÀ – DER RAUSCH DER FREIHEIT (1906, eine junge Mutter befreit sich aus gesellschaftlichen Zwängen) Kinostart: 16.12.2021

Es ist das Jahr 1906. Die 29jährige Hanna Leitner (Maresi Riegner), Ehefrau und Mutter zweier Töchter leidet unter Atemnot, offensichtlich psychisch bedingt. Ihr Mann (Philipp Hauß) nötigt sie sexuell, da er unbedingt noch einen Sohn zeugen will. Er scheut auch vor gewattätigen Übergriffen nicht zurück. Auf Anraten ihres Therapeuten Otto Gross (Max Hubacher) verlässt sie Wien und folgt ihm in ein Sanatorium auf dem Monte Veritá, im Gemeindgebiet von Ascona im Schweizer Kanton Tessin. Obwohl sie unter Schuldgefühlen leidet, weiss sie sich nicht mehr anders zu helfen. Ihre eingeengten Lebensumstände lassen ihr keine andere Wahl. In den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts, einer Zeit im Umbruch, trafen sich in diesem malerischen Ort Künstler, Pazifisten, Schriftsteller und all diejenigen, die ein zwangloses, hierarchiefreies Leben erproben wollten. Unter ihnen auch der junge Hermann Hesse (Joel Basman), der nach seinem dortigen Aufenthalt den Roman „Siddhartha“ schrieb. Der Monte Veritá wurde zu einer Künstlerkolonie.

Für Hanna beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Empfangen wird sie mit den Worten: „Nutz die Annehmlichkeiten, die wir dir bieten. Dann bist du herzlich willkommen“. Als erstes legt man ihr bequeme Kleidung hin. „Hier auf dem Berg, findest du Kraft, Liebe und Freiheit. Es gibt hier keine Patienten, sondern Sinnsuchende“. Es dauert einige Zeit bis Hanna sich eingwöhnt hat, denn plötzlich ist sie von nackten Männern und unkonventionellen Frauen umgeben. Es dauert nicht lange und sie ist fasziniert von dem selbstbestimmten Leben, das hier alle führen. Jetzt kann auch sie endlich ihre Leidenschaft zur Fotografie ausleben, die ihr von ihrem eifersüchtigen Mann verboten wurde. Und nicht nur das, sie findet in der paradiesischen Natur endlich ihre eigene Stimme.

Der Schweizer Film MONTE VERITÀ – Der Rausch der Freiheit erzählt sehr einfühlsam die Geschichte einer mutigen Frau, die gequält von innerer Zerrissenheit, den ersten Schritt in ein ganz neues Leben wagt. Das historische Drama,das auf wahren Gegebenheiten basiert,wirft die Frage auf, wie selbstbestimmt wir leben wollen, ohne dabei von Teilen der Gesellschaft kritisiert zu werden. In weiteren Rollen Julia Jentsch als Ida Hofmann, die das Sanatorium selbstbestimmt zu leiten versucht und Hannah Herzsprung als Lotte, die sich in Höhlen verkriecht und sich von Wurzeln ernährt.

„Monte Veritá“ war damals so etwas wie die allererste Hippikommune, ein Sehnsuchtsort für Freidenker.

Schweiz, Österreich, Deutschland 2021 116 Min. R: Stefan Jäger („Der große Sommer“) D: Maresi Riegner, Max, Hubacher, Julia Jentsch, Hannah Herzsprung, Joel Basman, Philipp Hauß

ANNETTE ( Fantasy- Melodrama mit Adam Driver und Marion Cotillard) Regie: Leos Carax Kinostart: 16.12. 2021

Das 74. Filmfesival Cannes wurde mit Leos Carax` Musical ANNETTE eröffnet. Ab dem 16.12.2021 nun in unseren Kinos.

„Annette“ ist Rock-Oper, und Musical, das Libretto und die Songs stammen von der amerikanischen Pop-Legende Sparks der Brüder Russel und Ron Meal, die auch am Drehbuch mitgeschrieben haben.

Zugeschnitten ist das polarisierende Werk auf seine Hauptdarsteller Adam Driver und Marion Cotillard, betitelt nach ihrem Baby Annette, eine animierte Gliederpuppe aus Holz.

Driver spielt einen kontroversen Stand-up Comedian Henry McHenry, dessen Markenzeichen es ist, in einem grün-grauen Bademantel mit Kapuze in seiner Soloshow die Zuschauer, obwohl er sie beschimpft, zum Toben zu bringen. Cotillard spielt Ann, eine berühmte Sopranistin, die Abend für Abend auf den Opernbühnen dramatisch sterben muss und anschlissend frenetisch beklatscht wird. Beide sind ineinander verliebt.

Das Drama beginnt, die Leinwand bleibt schwarz. Eine Männerstimme fordert absolute Stlle, Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Show, die gleich beginnt.

Wirklich komisch sind Henrys Auftritte wahrlich nicht. Sie sind begleitet von Selbsthass und unkontrollierter Wut. Und da Driver nun wirklich kein begnadeter Sänger ist, rezitiert er seine Publikumsbeschimpfungen eher rrhythmisch, mal lauernd und intensiv, erschreckend gefährlich, wälzst sich auf dem Boden, um dann wieder auf der Bühne ruhig hin-undherzugehen. Wenn er seine Frau mit dem Motorrad vom Theater abholt, ist die Klatschpresse begeistert von diesem Traumpaar.

Besonders bizarr wird es, als ihr Baby geboren wird. Ein Mädchen, dem sie den Namen Annette geben. Eine Holzpuppe mit roten Haaren und abstehenden Ohren,, von beiden abgöttisch geliebt. Ein Wesen, das an „Chucky- Die Mörderpuppe erinnert. Als später aus ihrem Mund ein wunderschöner Gesang ertönt, ist Ann schon tot. Vom eigenen Vater ermordet. Vielleicht ist es die ruhelose Seele der Mutter, die in dem Körper des Kindes irrt. Aber, wer weiss, wer weiss?

Schon mit seinem Film „Holy Motors“ (2012) hat das „Enfant terrible“ des französischen Films, Leos Carax, mit einer durch ein leeres Kaufhaus flanierenden Kylie Minogue und sprechenden Autos etwas gewagt, was nicht jedermanns filmischen Geschmack getroffen hat. Auch in seinem überdrehten Fantasy-Melodrama „Annette“ lässt er Fragen unbeantwortet. Zum ersten Mal hat er in englischer Sprache gedreht, wobei fast jedes Wort gesungen wird. Verarbeitet hat er aktuelle Themata, wie #me too, Macht, Erfolg, Eifersucht und die Rolle der Boulevard-Medien. Aber auch Liebe, Tod und Selbstzweifel. Sein Film ist faszinierend und verstörend zugleich. Er erhielt für seinen Film den Regiepreis. Die Film-und Medienstiftung NRW hat seinen Film mit 500.00 Euro unterstützt.

Frankreich, Belgien, Deutschland, Japan, Mexico, Schweiz 2021 Min: 141 R: Leos Carax D: Adam Driver, Marion Cotillard, S. Hellberg

ADAM (Eine berührende Geschichte über die große Solidarität zweier Frauen im heutigen Casablanca. Eine Perle unter den Filmen)

Auf der Suche nach Arbeit und Obdach irrt eine junge hochschwangere Frau durch die Gassen Casablancas. Immer wieder wird Samia (Nisrin Erradi) abgewiesen. Sie versucht es bei der alleinerziehenden Abla (Lubna Azabal)und deren Tochter Warda (Douae Belkhaouda) Abla betreibt eine kleine Bäckerei im Erdgeschoss ihrer Wohnung, die nicht besonders gut läuft. Auch Abla schickt sie weg. Ohne Geld und ohne ein Bett für die Nacht setzt sich Samia erschöpft neben ihren Hauseingang. Auf Drängen von Warda überlegt sie es sich anders und holt Samia rein. Aber nur für zwei oder drei Tage, dann soll sie sich um den Vater ihres ungeborenen Kindes kümmern. Samia versucht sich nützlich zu machen. Die aufgeschlossene Warda freut sich über die Anwesenheit von Samia und möchte sich mit ihr anfreunden. Sie ist fasziniert von Samias Babybauch. Abla ist so voller Wut und Wehmut, dass sie es nicht zulässt. Sie bleibt barsch und abweisend. Noch einmal schickt sie Samia weg. Warda wirft ihr Hartherzigkeit vor und beide machen sich auf die Suche. Als sie auf den überfüllten Strassen Samia gefunden haben, zeigt Abla zum ersten Mal Gefühl und bittet Samia mit nach Hause zu kommen. Eine Geste, die ihr nicht leicht fällt. Noch immer redet Abla wenig sondern beobachtet nur und stürzt sich in ihre Arbeit. Von morgens bis abends fertigt sie ihre Teigwaren. Man merkt ihr den inneren Kampf an, den sie mit sich ausficht. Es dauert, bis Abla endlich die richtigen Worte findet und Samia von dem Schmerz erzählt, den sie in sich trägt. Auch Samia öffnet sich und berichtet von ihrem Schmerz, dass sie das Baby nach der Geburt weggeben will. Die Kamera ist die ganze Zeit ganz dicht an den Frauen und zeichnet ihre Regungen auf.

Eine zutiefst berührende Szene ist die, als Abla mal wieder wie wild ihren Teig knetet und Samira ihre Hände greift und ganz behutsam mit ihr den Teig formt.

ADAM ist eine zu Herzen gehende Geschichte über die Solidarität zweier Frauen, im heutigen Casablanca. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, zu einer Zeit, als es illegal war unverheiratet schwanger zu werden. Die Eltern der Regisseurin und Autorin Maryam Touzani nahmen eine schwangere Frau bei sich auf, damit sie ihr Kind nicht auf der Straße gebären muss. Daraus entwickelte sie diese aussergewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Frauen, die beide wissen, was Schmerz und Verlust bedeutet. Trotz anfänglicher Ablehnung entsteht Verständnis und Zuneigung. Was diesen Film ganz besonders macht, Touzani nimmt sich viel Zeit, um die ausdrucksstarken Gesichter ihrer beiden Hauptdarstellerinnen in all ihren Gefühlsmomenten zu zeigen. Sie gewährt uns einen Blick in die Gefühls-und Lebenswelt arabischer Frauen, in die marrokkanische Kultur und die Bitterkeit patriarchaler Strukturen. Unverfälscht, intensiv und mit ganz viel Wärme.

Marokko/Frankreich 2019 98 Min. R: Maryam Touzani D: Lubna Azabal, Nisrin Erradi, Douae Belkhaouda, Aziz Hattab

LAURAS STERN Ein liebevoll inszenierter Weihnachtsfilm für die kleinsten Zuschauer Kinostart: 9.12. 2021

Nach einer 52-teiligen Fernsehserie und drei Animationsfillmen fürs Kino erlebt die siebenjährige Sternenfängerin Laura jetzt ihr erstes Realfilmabenteuer.

Vor 25 Jahren erschien „Lauras Stern“ von Klaus Baumgart. In über zwanzig Sprachen wurde die Reihe übersetzt.

Laura und ihrem kleiner Bruder Tommy gefällt der Umzug vom Land in die Großstadt so gar nicht. Laura will zurück in die Natur. „Mein Apfelbaum ist weg und meine Freunde“sagt sie. Aber sie ist fest davon überzeugt, dass sie eh ganz schnell wieder verschwindet. Auch die verwunschene Dachterrasse mit der mechanischen Katze und dem Blick über die Stadt, kann sie nicht umstimmen.

Traurig sucht Tommy in dem Umzugchaos verzweifelt seinen „Beschütz-mich-Hund. Auch die fremden Kinder sind nicht nett zu ihnen. Doch dann geschieht ein kleines Wunder: Laura findet einen vom Himmel gefallenen Stern, der durch den Aufprall auf die Erde einen Zacken verloren hat. Sie nimmt ihn mit nach Hause, damit er nicht so allein ist. Den Zacken hat der Nachbarsjunge gefunden. Laura klebt ihn mit einem Heftpflaster wieder an. Nun kann der Stern durchs Zimmer fliegen. Mit seinem magischen Sternenstaub kann der leuchtend Stern noch viel mehr. Er erweckt nicht nur Lauras Kuscheltiere zum Leben, er lässt auch Lauras Traum vom Fliegen wahr werden. Der Stern bekommt sogar ein eigenes Bett. Von nun an nimmt Laura den Stern in ihrem Rucksack überall mithin und fliegt sogar durchs Weltall.

Durch die vielen Abenteuer, die Laura mit dem Stern erlebt, vergisst sie ihren Kummer. Auch mit dem hilfreichen Nachbarsjungen Max (Jonas May), den sie erst ziemlich blöd fand, entwickelt sich eine Freundschaft.

Die Kamera bleibt stets auf Augenhöhe der Kinder. Die Welt der liebevollen Eltern (Luise Heyer, Ludwig Trepte) spielt kaum eine Rolle. Mit Emilia Kowalski haben die Filmemacher die perfekte Laura gefunden. Auch Michael Koch als Tommy ist hinreissend besetzt. Zauberhafte Trickaufnahmen, besonders die, der zum Leben erweckten Kuscheltiere, werden die Kinderherzen erfreuen. Niedlich und schön erzählt.

Kinomusiklegende Hans Zimmer ist für die musikalische Untermalung zuständig, die allerdings an einigen Stellen etwas etwas übertrieben ist. Auch das die Songs in englischer Sprache daherkommen ist schade.

Deutschland 2020; 74 Min. R: Joya Thome D: Emilia Kowalski, Jonas May, Michael Koch, Luise Heyer, Ludwig Trepte

WEST SIDE STORY (Romantisches Drama – Eine Liebe, die nicht sein darf. Kinostart: 9.12. 2021

Wer ein Liebhaber von Musiktheater ist, kommt an „West Side Story“ nicht vorbei. Robert Wises Verfilmung 1961 (nominiert mit 10 Oscars) machten das Stück (1957) zum Klassiker. Nun hat sich Steven Spielberg einen Wunsch erfüllt und den Stoff leicht modernisiert. Es ist sein erstes Musical.

Mit seiner Verfilmung hält er sich an das Original.

Erbittert kämpfen die einheimischen Jets gegen die zugewanderten puertoricanischen Sharks, um ihr Revier in den Vierteln der Upper West Side zu verteidigen. Ein Ort der Underdogs. Die Situation eskaliert, als der frühere Jets- Anfüher Tony, der in Haft war, sich in die schöne Maria, Schwester des Sharks Anführer Bernardo, verliebt. Ihre schmerzvolle Romanze führt zu weiterem Blutvergießen.

Für seine Neuverfilmung hat Spielberg ein großartiges Szenenbild geschaffen. Die Choreografien sind umwerfend und Ausstattung schwelgerisch und die Melodien reißen einen mit. Doch einen Wermutstropfen hat das ganze. Tony (Ansel Elgort „Babydriver), Mitbegründer der Jets, bleibt stimmlich schwach. Auch seine Gangstervergangenheit galaubt man ihm nicht. Er bleibt blaß und dazu ist seine Rolle viel zu wichtig. Ganz das Gegenteil, die Newcomerin Rachel Zegler in der Rolle der Maria, die klanglich auf ganz großer Höhe ist.

Das Rita Moreno, die Anita von 1961 als Valentina, Tonys hispanische Ziehmutter wieder mitmachen darf, ist berührend. Sie ist das warme Herz der Geschichte.Gegen Ende singt sie: THERE´S A PLACE FOR US

Hat es eine Neuverfilmung gebraucht? Ja, warum nicht. Jenseits all der Musik, gibt es eine Botschaft: Die Suche nach einem Weg zu vergeben, statt Rache zu üben und das ist immer gültig.

Kurz zusammengefasst: Spielbergs Film ist voller visueller Brillanz.

USA 2021 Min: 157 R: Steven Spielberg D: Ansel Elgort, Rachel Zegler, Ariana DeBose, David Alvarez, Rita Moreno, Mike Faist, Josh Andrés Rivera

HOUSE OF GUCCI (Tragikomödie) Kinostart: 2.12. 2021

Mode, Intrigen, Triumphe, Geld und Mord. Es war nur eine Frage der Zeit, wann sich Hollywood der Saga vom Aufstieg und Fall der Familie Gucci annimmt.

Ein Freund nimmt die junge Patrizia Reggiani (Lady Gaga) mit in einen Nobel-Club. Dort findet ein Kostümfest statt. Patrizia, die aus kleinen Verhältnissen stammt, geniesst die luxuriöse Atmosphäre. Noch ahnt sie nicht, wer der junge, schüchterne Mann ist, mit dem sie sich unterhält. Es ist Maurizio Gucci, (Adam Driveer), der Erbe des Gucci-Clans.Sie trifft ihn, geschickt eingefädelt, obwohl sie lesen hasst, in einem Buchladen wieder und schreibt ihm draussen ihre Telefonnummer auf das Plastikschild seines Motorrollers. Dass ein Security- Mensch in seiner Nähe ist, bemerkt sie nicht. Sie hat es geschafft, dass er sich in sie verliebt. Er stellt sie seinem Vater Rodolfo (Jeremy Irons) vor. Der ist entsetzt, wen er da anschleppt. Sie sei vulgär und ehrgeizig und habe es auf das Geld der Familie abgesehen. Gegen den Willen des Patriarchen, heiraten die beiden. Das Verhältnis zu seinem Vater ist zerstört. Maurizios Onkel Aldo (Al Pacino) lädt zu seiner Geburtstagsparty ein. Patrizia überredet ihren Mann mitzugehen. In ihrer leicht vulgären Aufmachung, schafft sie es, den Charmeur, um den Finger zu wickeln.Um Frieden zu stiften, lässt er die beiden nach New York kommen und bietet Maurizio an, eine Ausbildung im Bereich Mode zu machen, um den Weg zurück in die Familie zu finden. Patrizia ist begeistert. Sie treibt Maurizio an. Nach ihrer Rückkehr hat sich die Modewelt verändert. Armani und Versace haben das Ruder übernommen. Aldo wird in der Zwischenzeit wegen Steuerhinterziehung verhaftet. Maurizio schwingt sich zum Unternehmenschef auf, führt Verhandlungen mit der in Bahrain registrierten „Investcorp International,“ mit deren Hilfe er die Anteile seiner Verwandten aufkaufte. Es kam zu familiären Zerwüfnissen, zu Verrat und Prozessen.

Patricia hat ihren Platz in der Welt zwischen Glamour und Celebrity gefunden. Doch das Paar lebt sich auseinander. Maurizio verlässt Frau und Kind, trifft in der Schweiz zufällig seine Jugendliebe Paola Franchi wieder, eine große, blonde Frau, das Gegnteil von Patricia. Maurizio und Patricia werden offiziell geschieden. Ein weiterer Gebrauch des Namens Gucci wurde ihr untersagt. Gekränkt und voller Wut, gibt sie die Ermordung ihres Ex-Gatten in Auftrag, angestachelt von ihrer TV- Wahrsagerfreundin Pina (Salma Hayek).

Das Ganze basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sarah Gay Forden, der auf eine wahre Geschichte zurückgreift.

Ein ernsthaftes Drama hat Regisseur Ridley Scott daraus nicht gemacht. Bis auf Adam Driver, steckt er seine Darsteller in absurd überzeichnete Rollen á la Comedia del Arte. Allen voran Jared Leto, nicht wiederzuerkennen mit Gesichtsprothese und Fatsuit, der Paolo, den Sohn von Aldo spielt, von seinem Vater Idiot genannt wird und als schwarzes Schaf der Familie, chargieren darf, was das Zeug hält. Lady Gaga zelebriert ihre Gier nach Geld und Luxus mit einenem köstlich vulgären Touch.

Driver, ein Ruhepol in der ganzen „Aufgeregtheit“, der als Maurizio Gucci, mit fünf Jahren seine Mutter verlor, zwar in seiner Jugend vom Erfolg der Familie geprägt ist, aber dennoch ein Aussenseiter ist, darf sich wie ein normaler Mensch verhalten, mit Arbeitskollegen Fussball spielen, mit seinem Rad oder Vesper herumfahren oder ab und zu seinen Lamborghini durch die Strassen Mailands bewegen. Und dann ist da noch Salma Hayek, als Kartenlegerin Pia,die Patrizia in ihrer Gier kräftig pusht. (Übrigens, das Gucci-Unternehmen gehört inzwischen ihrem Mann.) Entstanden ist eine auf hochglanzpolierte Seifenoper, die das Gefühl vermittelt, von Scott mit einer gewissen Häme und Schadenfreude über das Gebaren der Superreichen inszeniert ist. Die Vermischung von englischer Sprache mit italienischem Akzent, sorgt seit dem Kinostart für Entsetzen in Italien und bei Familia Gucci, der ganze Film.

Kanada/USA 2021 157 Min. R: Ridley Scott, D: Lady Gaga, Adam Driver, Al Pacino, Jared Leto, Jeremy Irons, Reeve Carney, Salma Hayek

HARALD NAEGELI DER SPRAYER VON ZÜRICH (Eine Hommage an den Künstler und Utopisten Harald Naegeli) Kinostart: 2. 12. 2021

Die Regisseurin Nathalie David zeigt in ihrem feinfühligen Portrait Harald Naegelis facettenreiche Persönlichkeit als visionären, streitbaren Künstler, Rebellen, Philosophen und scharfsinnigen humorvollen Menschen.

Mein schlechtes Gewissen, was ich manchmal habe,ist das Bürgerliche in mir aber der Künstler in mir jubelt“.

Seit Ende der Siebzigerjahre kritisiert der Schweizer Künstler, Sohn der Züricher Grossbourgeoisie, mit seinen Graffitis das monotone Zürichricher Stadtbild. Nachts ist er unterwegs und zeichnet auf trostlose Betonmauern seine kontroversen Strichmännchen. Seine Strichmalereien sind voller Bewegung und sind überwiegend in schwarzer Farbe gemalt. Eines seiner gemalten Lieblingstiere ist die Wanze. Sie steht symbolisch für Spitzel, Staatsbeamte, Staatsanwälte, Polizisten, Steuereintreiber und Geschäftsleute. Der Flamingo ist der Vogel der Utopie und der Freiheit, sagt er.

Regelmässig wird er angezeigt Er gilt als Nestbeschmutzer und Sachbeschädiger.

1979 wird der 39jährige Naegele ertappt.

1982 ging er ins Exil nach Düsseldorf. Dort wird er von Politikern wie Willi Brandt und Künstlern wie Joseph Beuys unterstützt, der seine soziale Kunst schätzt. „Seine Genialität liegt darin, dass er sich um menschliche Fragen kümmert und dass seine Figuren den Geist Zürichs tragen“.

1984 stellt er sich freiwillig der Schweizer Justiz. Es folgen 4 Monate im geschlossenen Vollzug, wo er Tüten kleben muss aber einen Weg fand, seine Kunst hinauszuschmuggeln. Nach zwei Monaten kam er in den offenen Vollzug in die Keramikabteilung, wo er Teller bemalte. Man warf ihm vor Sachbeschädigungen im Wert von 200.000 Franken begangen zu haben, was ihn auch noch so einige Geldstrafen kostete.

Angefangen hat er in den 68zigerjahren, in dem er Parolen an die Wände sprühte. „Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen“.

Seit 2020 ist der 81jährige, schwerkranke Mann wieder entgültig in Zürich, wo seine Wurzeln sind.

Die Sensenmänner oder der Totentanz sind meine letzte Utopie an die Gesellschaft.“.

Sein Jahrzehnten gehegter Traum steht kurz vor der Vollendung: ein „Totentanz“ in den beiden Türmen des Züricher Grossmünsters. Das streitet mit ihm. Das Kunstwerk bleibt unvollendet. Während des ersten Lockdowns sprayte er 50 „Totentänze“. Der Kanton verklagte ihn, die Stadt verlieh ihm den Grossen Kunstpreis.

Ich habe viel zur Aufklärung unseres Unbewußten mit meinen Graffitis getan“.

Diesem unbeirrten Menschen mit seinem köstlichen Humor kann man stundenlang zuhören. Diese Dokumentation kann ich nur wärmstens empfehlen.

Schweiz/Deutschland 2021 Min: 97 Regie und Drebuch: Nathalie David D: Harald Naegeli,

Benjamin von Blomberg, Christoph Doswald, Regine Helbling, Markus Kägi, Corinne Mauch, Pfarrer Christoph Sigrist, Susanne Stamm, Hans Martin Ulbrich, Miriam Varadinis

HANNES (Eine Tragikomödie über das Loslassen und Abschiednehmen) Kinostart: 25.11. 2021

Zwei 19-jährige Jungen, Hannes der Draufgänger (Johannes Nussbaum) und Moritz der Träumer (Leonard Scheicher) wurden am selben Tag und am selben Ort geboren, lagen auf der Säuglinsgsstation nebeneinander und waren schon als Kinder unzertrennlich. Sie wuchsen wie Zwillinge auf.

„Da wo du hingehst, will auch ich hingehen“ schworen sich die beiden. Und wenn sie eines Tages genug Geld beisammen haben, wollen sie zum Kap Hoorn reisen. Beide sind begeisterte Motorradfahrer. Bei einem gemeinsamen Ausflug, verunglückt Hannes mit dem Motorrad und liegt seitdem an Schläuchen und Geräten auf der Intensivstation mit einem schweren Schädelhirntrauma im Koma. Moritz fühlt sich zutiefst schuldig, weil sie ihre Maschinen getauscht haben und Hannes mit dem schadhaften Bike von Moritz auf der Bergstrasse wegrutschte und den Abhang hinabstürzte. Täglich geht Moritz ins Krankenhaus, legt sich in voller Montur zu ihm ins Bett, liest ihm aus ihrem Kinderbuch „Die Brüder Löwenherz“ vor und will ihm so nah wie möglich sein. Damit Moritz seine Zivistelle als Pfleger in einem katholischen Wohnheim für psychisch erkrankte Menschen nicht verliert, übernimmt er seinen Job und zieht in Hannes leeres Zimmer. Der introvertierte Träumer hat es mit seiner Körperpflege nicht so genau genommen. Jetzt duscht er regelmässig, schneidet sich seine langen Haare ab und übernimmt zum ersten Mal in seinem Leben so etwas wie Verantwortung. Es hilft alles nichts, er versucht, so gut er kann, Hannes zu helfen, auf den Weg ins Hier und Jetzt zurückzufinden. Und damit Hannes nichts versäumt, führt er dessen Tagebuch weiter und erfährt dabei, was sein Freund so über ihn denkt.

Bei seinem Bemühen, Hannes sogut wie möglich zu ersetzen, trifft er im Wohnheim auf gutgewillte Schwestern, eine attraktive Ärztin, auf seine alte Klassenlehrerin und auf Hannelore Elsner in ihrer letzten Rolle, die eine Patientin spielt, die unter psychotischen Schüben leidet. Irgendwie passt das, denn es geht in „Hannes“ um`s Loslassen und Abschied nehmen.

Hans Steinbichler hat den Roman von Rita Falk aus dem Jahr 2012 als leicht überdrehte Tragikomödie gedreht. Er lässt den Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle erleben und verbindet Tiefgang mit Humor, pendelt zwischen Momenten von großer Wahrhaftigkeit, Vergangenheit und Gegenwart, Hoffnung und den Schuldgefühlen eines jungen Mannes, der es gewohnt war, in den Tag hineinzuleben und der, indem er das Leben seines Freundes einnimmt, erwachsen wird. Das Ende ist bewegend.

Deutschland 2020 91 Min. R: Hans Steinbichler D: Leonard Scheicher, Johannes Nussbaum, Gabriela Maria Schmeide, Verena Altenberger, Roland Schreglmann, Klaus Steinbacher, Hannelore Elsner, Heiner Lauterbach

DAS SCHWARZE QUADRAT (Grotesker Schwank, bei dem so einiges schief geht) Kinostart: 25.11. 2021

Es ist schwarz-einfach nur schwarz und viereckig-schwarz und viereckig auf weissem Grund-und sonst nichts. Das schwarze Quadrat zählt zu den Ikonen der modernen Malerei. Der russische Maler Kasimir Malewitsch schuf vor gut 100 Jahren das „Schwarze Quadrat“ Für ihn ein Akt der Befreiung. Er wollte damit die Kunst aus der Knechtschaft der Gegenständlichkeit befreien.

In der gleichnamigen Komödie DAS SCHWARZE QUADRAT von Peter Meister wurde das millionenschwere Bild aus dem Museum geraubt. Ausgerechnet auf einem Kreuzfahrtschiff sollen die Räuber Vincent ((Bernhard Schütz) und Nils (Jacob Matschenz) die Beute an einen russischen Oligarchen und seiner Assistentin Martha (Sandra Hüller) übergeben. Ihr Auftraggeber Charlie hat die Abfahrt des Schiffes verpasst. Nun stehen die beiden ohne Ticket da. Um an Bord zu gelangen, überfallen sie zwei Passagiere auf der Herrentoilette und nehmen deren Identität an. Dumm gelaufen. Die beiden gehören zum Unterhaltungsprogramm und Vincent und Nils müssen jetzt in die Rollen von Elvis und David Bowie Imitatoren schlüpfen. Als sie später in ihre Kabine zurückkehren, ist das Gemälde verschwunden. Da beide keine Künstler sind und sich Vincent ganz besonders blamiert und man schnell begreift, dass mit den beiden etwas nicht stimmt, sind ihnen nicht nur die Bordpianistin Mia (Pheline Roggan) und die Bordmanagerin Helen (Veronika Trattmannsdorff) auf den Fersen, sondern auch die knallharte Kunsthehlerin Martha. Ausserdem befindet sich auch ein Fahnder der Polizei an Bord. Jetzt ruft auch noch Charlie an, dass die Übergabe des Bildes morgen in der Kabine 9633 stattfindet. Doch ohne Bild, keine Übergabe. Kurzhand hängt Nils ein Bild im Flur ab und Vincent übermalt es mit einer Mischung aus Kaffeebohnen und Urin, um den perfekten Farbton hinzubekommen. Inzwischen lagert das zum zweiten Mal geklaute Original hinter der Heizung der Künstlergarderobe, entwendet von Mia und ihrem Freund Levi. Ja und dann klauen Helen und der Security-Mann Bernhard das gefälschte, nach Urin riechende Bild, weil sie es für das echte Meisterwerk halten. Als Vincent den Verlust der ersten Fälschung wahrnimmt, fertigt er in höchster Eile eine zweite Kopie an und begibt sich mit ihr zur Übergabe. Kann er dem russischen Auftraggeber und Matha seine Fälschung andrehen oder kommt doch noch die Pistole mit Schalldämpfer aus ihrer Handtasche zum Einsatz…? Was sollen sie auch machen, auf einem Schiff gibt es ja keinen Fluchtweg. Spätestens in der Mitte dieser Klamaukkomödie hat man die Übersicht verlorenund es interessiert einen nicht mehr, was mit dem Bild passiert. Ein ganzer „Sack“ voller Tricksereien und Täuschungen ist einfach zu viel. Weniger wäre mehr gewesen. Was nützt es, wenn man zwei Darsteller in noch so schrille Kostüme steckt, wenn sie nichts daraus machen.Ein ganz wichtiger Aspekt bei einer Komödie ist das Timing. Auch das stimmt hier leider nicht. Auf den Hofer Filmtagen war das „Schwarze Quadrat“ der Publikumshit und wurde zu einer der witzigsten deutschen Komödien gekürt. Okay, über Humor lässt sich nicht streiten oder, Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Deutschland 2021 Min: 105 Regie und Drehbuch: Peter Meister D: Berhard Schütz. Sandra Hüller, Jacob Matschentz Pheline Roggan, Christoph Schärf, Victoria Trautmansdorff, Wolfram Packhäuser, Tobias van Dieken

RESPECT (Ein ergreifender Musikfilm über den Aufstieg der „Queen of Soul“ Aretha Louise Franklin) Kinostart: 25.11. 2021

Aretha Louise Franklin,geb:25 März 1942 in Memphis Tennessee, gestorben: 16.August 2018 in Detroit.

Ihr musikalisches Spektrum umfasste R&B, Gospel, Jazz, Dance und Pop. Die „Queen of Soul“ hatte 4 Kinder: Edward Franklin, Clarence Franklin, Teddy Richards und Kecalf Cunningham. Noch kurz vor ihrem Tod wünschte sie sich, sollte ein Film über ihr Leben gedreht werden, dann soll Jennifer Hudson ihre Rolle übernehmen.

Regisseurin Liesel Tommy hat ihren Wunsch erfüllt. Mit ihrem Biopic RESPECT schildert sie Arethas Aufstieg zum globalen Superstar, überschattet von Mißbrauch, Gewalt Alkohol und Depressionen.

Schon als kleines Mädchen wird sie von ihrem Vater Clarence La Vaughn Franklin, ein bekannter Baptistenprediger und Bürgerrechtler, nachts aus dem Bett geholt, um vor prominenten Gästen zu singen. Ree (Skye Dakota Turner), wie sie sie alle nennen, war gerade mal 10 Jahre alt. Dass sie in seinem Haus missbraucht wurde, wird Gott sei Dank nur kurz angedeutet. Ihre Eltern leben getrennt. Das kleine Mädchen hat eine innige Beziehung zur Mutter. Als sie erfährt, dass ihre Mutter gestorben ist, ist ihre Traurigkeit so groß, dass sie verstummt, doch ihr Vater zwingt sie zu singen. Die konfliktbeladene Beziehung zwischen Vater und Tochter zieht sich durch den ganzen Film. Auf seinen Missionsreisen tritt er mit ihr in riesigen Arenen auf und zwingt sie, ausschließlich im Dienste des Glaubens zu handeln. Der autoritäre Vater, der seine Tochter nicht einmal vor Missbrauch schützen konnte, wird von Forest Whitaker gesspielt. Als Ree längst erwachsen ist, bestimmt der Pastorenvater immer noch über sie.Alles, was sie ausserhalb seiner Aufsicht tun möchte lehnt er ab. Es dauert lange, bis diese begnadete Sängerin endlich ihre eigene Stimme findet.

1960 unterschreibt sie, erwachsen geworden, ihren ersten Plattenvertrag, vermittelt von dem Musikproduzenten Ted White (Marlon Wayans) bei Columbia Records. Ihn hat sie auf einer Party ihres Vaters kennengelernt und sich in ihn verliebt. Ihr Vater droht ihm, sich ja von der Familie fernzuhalten. Er scheut sich nicht davor, seiner erwachsenen Tochter (Jennifer Hudson) vor dem Columbia Boss, eine Ohrfeige zu geben, weil sie endlich rebelliert und Ted später sogar mit einer Pistole zu drohen.Obwohl Aretha eine LP nach der anderen aufnimmt, bleibt der Erfolg aus. Auch die Beziehung zu Ted, ihrem Mann und Manager geht in die Brüche. Auch er fängt an, über sie zu bestimmen.

Ein Ereignis krempelt ihr Leben um. Als sie zu Ehren ihres Idols, der erfolgreichen Sängerin Diana

Washington (Mary J. Blige) einen Song von ihr singt, rastet die aus. Sie fordert Aretha auf, endlich ihre eigenen Lieder zu schreiben.

Aretha wechselt die Plattenfirma. Jerry Wechsler von Atlantic Records schickt sie nach Alabama, wo sie den Song: „I Never Loved a Man the Way I Love You“ aufnimmt, der ihr zum Durchbruch verhilft.

Je freier sie singt, desto gefühlvoller wird ihr Gesang. Der an Ted gerichtete Song „The Greatest Thing, You`ll Never Learn….“ singt sie mit einer solchen traurigen Emotion, die zutiefst berührt. Und da sie sich schon lange für Martin Luther King und die schwarze Bürgerrechtsbewegung einsetzt, wird ihr absoluter Hit „Respect“ zur Hymne der Entrechteten und auch für sich selbst. Endlich, endlich wehrt sie sich. Martin Luther King wurde erschossen. In der vollbesetzten Kirche singt sie unter Tränen für ihn. Trotz ihres riesigen Erfolgs, findet sie ihren persönlichen Erfolg im Gospel und ihrem Glauben. Sie kehrt zurück in den Schoß der Kirche, wo sie sich am sichersten fühlt. Das Album „Amazing Grace“ welches in der Kirche aufgenommen wurde, wurde zu ihrem meistgekauften Album.

Jennifer Hudson spielt die Aretha der Jahre 1960-1972. Liesl Tommy nimmt sich viel Zeit für die einzelnen Stationen im Leben dieser begnadeten Sängerin. Von Missbrauch und Gewalt aber auch wie es ihr gelingt, ihre Dämonen abzuschütteln und zur Soul-Königin aufzusteigen. Beeindruckend das eindringliche Spiel von Oscar-Preisträgerin Jennifer Hudson („Dreamgirls“) .Alle Songs werden von ihr gesungen.Die authentische Ausstattung lässt einen nicht nur mitreissenden Soul erleben, sondern nimmt einen auch mit auf eine Zeitreise. Freunde des Souls, erleben mitreissende 140 Min.

Achtung: Unbedingt den Abspann ansehen. Es folgt noch ein Auftritt der wahren Aretha Louise Franklin.

USA 2021 145 Min. Regie: Liesl Tommy D: Jennifer Hudson, Forest Whitaker, Marion Wayans, Audra McDonald, Albert Jones, Saycon Sengbloh, Hailey Kilgore, Marc Maron, Tate DonovanMyk Watford, Tituss Burgess, Mary J. Blidge