BLACK MAMBAS (Dokumentarfilm über eine weibliche Anti-Wilderei-Einheit im Kruger Nationalpark) Kinostart: 17.11. 22 Kinotour in Berlin in Anwesenheit der Regisseurin Lena Karbe: 21.11. BROTFABRIK 18:00 Premiere; 22.11.22 LICHTBLICK KINO 18:00 ; 23.11. ACUD 19:00

21 Nächte im Stück patroulliert die weibliche Anti-Wilderei-Einheit Black Mambas im Kruger Nationalpark, einer der beliebtesten touristischen Attraktionen Südafrikas. Sie wurden ausgebildet gegen die Wilderer vorzugehen, um die Tiere zu schützen. Sie tragen eine Uniform, sowie Soldaten un verdienen ihr eigenes Geld. Sie sind nachts unterwegs und ihr morgendlicher Rundgang beträgt 7 Kilometer. Viele Wilderer töten die Tiere, weil sie nichts zu essen haben. Sie legen Fallen aus. Nicht mal ein Elefant kann sich daraus befreien, wenn es ihn trifft. Die Frauen tragen keine Waffen mit sich, lernen aber die verschiedenen Kaliber zu unterscheiden.

Für die Frauen ist die Arbeit ein Weg, um aus der Armut heruszukommen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Andererseits stellt ihre Arbeit auch einen Bruch mit den vorherrschenden Traditionen dar.

BLACK MAMBAS zeigt die alltäglichen Kämpfe, die die Frauen mit weißen Vorgesetzten haben, wie sie unter der dreiwöchigen Trennung ihrer Kinder leiden und auf ihre meistens arbeitslosen Männer angewiesen sind, die sich in ihrer Abwesenheit um die Kinder kümmern müssen. Der Dokumentarfilm erzählt von ihrer Arbeit, dem Schutz der letzten Nashörner und den Erhalt der Artenvielfalt in einer noch herrlichen Landschaft. Besonders aktuell ist die Schuppentier-Wilderei.

Eine der Frauen: „Ich mache diesen Job, damit meine Kinder später sagen können, daß ihre Mutter sie versorgt hat.“

Zwei von den Frauen werden ausgesucht, eine weiterführende Ausbildung zu machen, verdienen aber in der Zeit kein Geld. Ihre Brüder haben noch nie gearbeitet, erzählt eine von ihnen. Sie ist die Ernährerin der Familie, das bedeutet, was machen wir, wenn die Mambas nicht mehr gebraucht werden? „Die Weißen behaupten zwar Tiere zu lieben, dabei lieben sie nur das Geld.“

„Der erste lange preisgekrönte Dokumentarfilm der deutschen Regisseurin Lena Karbe beschränkt sich nicht nur darauf, die Notwendigkeit des Wildtierschutzes im Kruger Nationalpark zu betonen. (…) Karbe aber beleuchtet auch streiflichtartig ein tiefliegendes Problem dieses Arbeitsverhältnisses, in dem die Hautfarbe wie zur Kolonialzeit darüber zu bestimmen scheint, wer Befehle erteilt und wer sie entgegen nimmt.“ (Kinozeit.de)

Deutschland/Frankreich 2022; 81 Minuten; Regie: Lena Karbe, die während ihrer Studienzeit an der Hochschule für Film und Fernsehen München die Produktionsfirma Karbe Film gründete. Ihre Projekte handeln vor allem von gesellschaftlichen Machtstrukturen und Dynamiken, mit Fokus auf Rollenbilder und Identitäten von Frauen und Kindern.

Bundesweite Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin.

Berlin: 21.11. 22 18:00 Brotfabrik; 22.11.22 18:00 Lichtblick Kino; 23.11. 22 19:00 Acud Kino

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MÜNCHEN 2.11. Monopol Kino

ULM 3.11. Mephisto

AUGSBURG 4.11.22 Liliom

BIEBERACHER FILMFESTSPIELE 5.11. |11:00h

FREIBURG 5.11. | 19:30 h Kommunales Kino

NEUSTADT-TITTISEE 6.11 |11:00h Krone Theater

BAD KROTZING 6.11.| 17:00h Joki- Kino am Bahnhof

KÖLN 9.11. Odeon

AMSTERDAM 12., 13.,14. 11. IDFA

LEIPZIG 14.11. Cinémathèque

HAMBURG 15.11. 3001 Kino

MÜNSTER 16.11. Münster Cinema

DÜSSELDORF 17.11. Filmkunstkinos

MARBURG 18.11. Globale Schulkino, Cineplex

OFFENBACH PREMIERE 18.11. Filmklubb

FRANKFURT 19.11. Mal Seh’n Kino

LICH 20.11. Traumstern

BERLIN PREMIERE 21.11.Brotfabrik

BERLIN 22.11. Lichtblick Kino

BERLIN 23.11. ACUD

HANNOVER 27.11. Kino am Raschplatz

BRAUNSCHWEIG 28.11. Universum

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