A-HA – THE MOVIE Kinostart 14.9.2021 (Dokumentation)

In Norwegen der 1970er-Jahre eine Rock-Band zu gründen galt als Ding der Unmöglichkeit.Noch nie hatte das Land eine Band hervorgebracht, die über die Grenzen hinaus internationale Erfolge feierte. Morten Harket, Magne Furuholmen und Pal Waaktaar-Savoy der Band a-ha haben es geschafft. Es gibt kaum einen Song aus den 1980er-Jahren der zu einem solchen Ohrwurm wird wie „Take on Me“, mit dem dem sie 1985 ihren internationalen Durchbruch schafften und der zum Nummer-eins-Hit in den USA wird. Das der Weg bis dahin steinig war, erfährt man in diesem aussergewöhnlich ehrlichen Dokumentarfilm „a-ha The Movie“. Magne und Pal gründeten im Alter von 12 Jahren ihr erste gemeinsame Band. Sie träumten von einem internationalen Erfolg. Als Depeche Mode und andere Bands in den frühen 80ern berühmt wurden, fuhren die beiden Freunde ohne Rückfahrkarte nach London. Ihr großes Idol war Jimi Hendrix, der aus den USA nach London gereist war, um den Durchbruch zu schaffen. Naiv und beseelt von dem Gedanken, es genauso zu machen, erweckte ihren Ehrgeiz und sie gaben nicht auf. Als sie nach vielen Monaten immer noch nichts erreicht hatten und auch kein Geld mehr hatten, trampten sie nach Hause.Dort fanden sie, was ihnen noch gefehlt hatte: Den Sänger Morten Harket mit der aussergewöhnlichen Drei-Oktaven-Stimme. So hat alles angefangen. Mit dem Ruhm, der dann folgte, hatten sie nicht gerechnet. Kreischende Mädchen und Frauen lagen ihnen zu Füssen, ihre Hingabe galt besonders dem schönen Morten mit seiner hinreissenden Stimme. Damit hatten Pal und Magne so nicht gerechnet. Seine Stimme war das Sahnehäubchen ihrer selbstgeschriebenen Songs und er stand fast immer im Mittelpunkt.

Mit entwaffnender Ehrlichkeit sprechen die drei Musiker über die Schattenseiten des Ruhms. Der unerwartete Erfolge und musikalische Differenzen, Vermarktung, Kompromisse, der Streit über Rechte und Geld und die Schwierigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen belasten ihre Freundschaft bis heute.

Fünf Jahre lang begleiteten Thomas Robsahm & Aslaug Holm die norwegische Band. Sie sammelten Archivmaterial, führten Interviews und begleiteten sie auf ihren Touren und machen die Eigenheiten jedes einzelnen Bandmitglieds sichtbar. So offen und ehrlich hat man das noch nie gesehen. Freundschaft war nie die Grundlage von a-ha. Ihre Grundlage ist die Musik.

( Das Video zu „Take on Me“ gilt als eines der originellsten Musikvideos aller Zeiten. 1986 wurde es bei den MTV Video Awards für acht Preise nominiert, von denen es sechs gewann, einschließlich des Preises für das Beste Video des Jahres). Das muss ich mir sofort ansehen.

Norwegen/Deutschland 2020 108 Min. R: Thomas Robsahm und Aslaug Holm

Ein Gedanke zu „A-HA – THE MOVIE Kinostart 14.9.2021 (Dokumentation)

  1. Hat dies auf Alles ein Theater – von und mit Frank Wesner rebloggt und kommentierte:
    „Diese Doku hat alles, was eine gute Doku ausmacht. Die Band lässt zu jedem Zeitpunkt zu, dass wir sie wirklich sehen mit ihren kretiven Prozessen und persönlichen Querelen. Diese Doku lohnt, nicht nur für die Fangemeinde.“
    a-ha – the Movie – ab 14. September 2021 Im Kino / 1 Std. 48 Min. / Regie: Thomas Robsahm, Aslaug Holm

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