IN BERLIN WÄCHST KEIN ORANGENBAUM Kinostart in Berlin: 24.9.2020. Ab 1.10. Bundesweit

IN BERLIN WÄCHST KEIN ORANGENBAUM ist das bewegende Regiedebüt von Kida Ramadan, der 1978 in Beirut geboren wurde und mit seiner Familie während des Bürgerkrieges den Libanon verlies und nach Berlin – Kreuzberg zog.

Bekannt wurde er durch zahlreiche Film – und Fernsehrollen, besonders als Hauptdarsteller in der Erfolgsserie „4 Blocks“ , wofür er mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme – Preis ausgezeichnet wurde.

Für seinen Film schrieb er das Drehbuch zusammen mit Juri Sternberg und er selbst hat die Hauptrolle übernommen . In weiteren Rollen: „European Shooting Star“ Emma Drogunova, Anna Schudt, Stipe Erceg, Frederick Lau, Tom Schilling u.v.a.

Nabil Ibrahim sitzt im Knast. Er hat einen Polizisten umgebracht. Obwohl er unheilbar an Krebs erkrankt ist, unterschreibt er nicht die vorzeitigen Entlassungspapiere. Erst als ein Mitgefangener ihm ins Gewissen redet, wenn es draußen noch jemanden gibt den er liebt, sollte er die restliche Zeit mit ihm verbringen. Das hat gefruchtet. Nabil verläßt den Knast. 14 Jahre hat er gesessen.

Er sucht seinen Freund und Kumpel Ivo auf, den er schon seit Kindheitstagen kennt und der ihm noch eine größere Summe Geld schuldet. Ivo vertröstet ihn. Er macht sich auf den Weg nach Brandenburg in ein Kaff, in dem seine Ex Cora wohnt. Die ist alles andere als erbaut, als er plötzlich vor ihrer Tür steht. Er lernt seine rebellische Tochter Juju kennen, von deren Existenz er nichts wusste. Er ist von dem Gedanken beseelt, sich um das Mädchen zu kümmern. Um in ihrer Nähe zu sein, mietet er ein möbliertes Zimmer. Juju ist emotional völlig aufgelöst, als sie herausbekommt, dass er ihr Vater ist. Ihre Mutter hat ihr eine Lügengeschichte aufgetischt.

Nabil muss dringend nach Berlin. Er hat nicht genügend Geld, um seine teuren Medikamente, die er dringend nehmen muss, zu bezahlen. Juju fleht, sie mitzunehmen. Der langweilige Ort, in dem sie mit ihrer Mutter lebt, kotzt sie an. Nabil lässt sich erweichen. In Berlin angekommen, verweigert ihm Ivo weiterhin das Geld. Er vertröstet ihn, in 3 Tagen wiederzukommen. Nabil ist gezwungen, seine Tabletten auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Ein Onkel von Nabil gewährt ihnen Unterschlupf.

Nabil hat jetzt die Chance, für seine Tochter dazusein, so, wie ein richtiger Vater. Berlin wird zum hochemotionalen Schauplatz zweier Menschen, die sich endlich gefunden haben.

Einige Szenen werden nur angeschnitten und lösen sich zu schnell in Wohlgefallen auf. Doch Ramadan hat ganz viel Herzblut in seine mitreißende Inszenierung gesteckt und damit die kleinen Schwächen wieder ausgeglichen. In Flashbacks tauchen zwei kleine Jungen auf (Ivo und Nabil). Aus dem Off hört man Nabil: Es ist kalt hier……es ist immer so kalt. Der kleine Nabil wird von Ramadans Sohn gespielt.

Für die authentischen Berlinbilder sorgte Kameramann Ngo The Chau („Bad Banks“) Laufzeit: 89 Minuten.

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