DIE ADDAMS FAMILY Start: 24.10. 2019 (Animationsfilm)

Nach der Kultserie aus den Sechziger-jahren und den zwei Spielfilmen aus den Neunzigern, gibt es die morbide Addamsfamily als animierten Filmspass.

Immer wenn die Family meint ein Zuhause gefunden zu haben, werden sie verjagd. Nun scheint es, als ob sie endlich ihr Traumhaus gefunden haben. Auf einer Anhöhe eine ehemalige, vor sich hin rottende Anstalt für psychisch Kranke. Freudigst ziehen sie ein. Vater Gomez, seine Frau Morticia, die Kinder Wednesday und Pugsley, der mit wahrer Lust, zerstörerisch unterwegs ist.

Kaum eingezogen, soll er die Mazurka lernen, einen ziemlich komplizierten Säbeltanz, den er auch noch vor der gesamten Familie bis auf`s I-Tüpfelchen genauestens vorführen soll. Weiterhin dabei, „Das eiskalte Händchen“ das sich auf seinen Fingerspitzen behende durch das Haus bewegt. Der gruselige Butler Lurch, Onkel Fester und weitere merkwürdige Gestalten.

Unterhalb der gruftigen Villa liegt eine quietsch-bunte Stadt, in der eine barbie-puppen-ähnliche TV-Moderatorin, Margeaux, das Sagen hat. Die Einwohner sind alle gleichgeschaltet und irgendwie haben alle einen Knall. Margeaux hat sich in den Kopf gesetzt, eine Planstadt mit dem Namen „Assimilation“ zu errichten. Alles soll komplett gleich aussehen. Ihr Erkennungslied: „Was ist so toll daran, du selbst zu sein, wenn du wie alle anderen sein kannst“. Natürlich ist ihr die marode Behausung der Addams Family ein Dorn im Auge. Doch mit denen sollte sie sich lieber nicht anlegen.

Wednesday, die unbedingt zur Schule gehen möchte, mault herum: „Mutter willst du mir den Wunsch verwehren, andere Kinder zu peinigen? Lass mich bitte zur Schule gehen“. Schnell stellt sie fest, dass Schule ein Gefängnis ist. Ausserdem findet sie es bemitleidenswert, wenn Mädchen rosafarbene Kleidung tragen. Beide Mütter sind entsetzt, als Wednesdy und ihre Freundin, die Kleidung getauscht haben. Mutter der Freundin zu den schwarzumradeten Augen ihrer Tochter: „Das ist schwarz umrandete Augen- Depri-Pampe“.

Die beiden Regisseure, Greg Tiernan und Conrad Vernon halten sich ziemlich genau an die Vorlage, nutzen aber die Möglichkeit der Animation für überraschende Einfälle und „singen ein Loblied“ auf die Individualität.

US-Stimmen: Charlize Theron, Oscar Isaac, Chloe Moretz

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