SWIMMING WITH MEN START: 7.6.2018

Eric (Rob Brydon), ein Buchhalter in Führungsposition hat die 40 überschritten und befindet sich in einer Krise. Sein Leben sind die Zahlen, sie wehren das Chaos ab. Nun stellt er sich die Frage, ob das alles im Leben sei. Missmutig fährt er jeden Tag von der Vorstadt ins Zentrum Londons und hockt seine Zeit im Büro ab. In seiner Ehe kriselt es. Seine Frau Heather (Jane Horrocks) engagiert sich leidenschaftlich in der Politik und sein Teenager-Sohn sieht in ihm einen Versager. Hinzu kommt, dass er felsenfest davon überzeugt ist, dass seine Frau ein Verhältnis mit einem ihrer Kollegen hat. Als sein Sohn den vermeintlichen Kollegen ins Haus lockt, schleppt er alle Weinflaschen weg, packt seine Sachen, quartiert sich in einem Hotel ein und betrinkt sich.

Jeden Tag nach der Arbeit geht er ins Schwimmbad und zieht seine Bahnen. Es ist der einzige Ort wo er abtauchen kann und zu sich selbst findet.

Eine bunt zusammengewürfelte Truppe von 8 Herren bekämpfen ihre Lebenskrise ausgerechnet mit Synchronschwimmen. Es ist eine Art Protest gegen die Sinnlosigkeit ihres Lebens, Enttäuschungen und vor allem  gegen das, was aus ihnen geworden ist. Da den Männern noch eine Person fehlt, um wirklich kunstvolle Schwebefiguren im Wasser ein zu üben, schliesst sich Eric ihnen an und wird achtes Mitglied in ihrem Verein. Nun freut er sich auf jeden Donnerstag in der Woche wenn das Training stattfindet und er unter Gleichgesinnten weilt. Die Besuche im Hallenbad werden zu einem künstlerischen  Ritual, welches ihm eine abhandengekommene, nun wiedergefundene innere Stärke verleiht.

Susan (Charlotte Riley) eine erfahrene Synchronschwimmerin, die sich öfter im Hallenbad aufhält, da sie  auch Schwimmunterricht gibt, erkennt das Potential der Männer und ermutigt sie, bei einer Geburtstagsfeier ihres Bruders aufzutreten. Die Vorführung läuft schief, da dieser davon ausging weibliche Schwimmerinnen zu engagieren und überhaupt, es war ein Kindergeburtstag und niemand klatschte Beifall.

Susan und ihr Freund Jonas Ljungberg (Christian Rubeck), der ebenfalls Synchronschwimmer beim schwedischen Team ist, bestärken die Truppe unbedingt bei den inoffiziellen Meisterschaften in Mailand teilzunehmen. Nach einigem Zaudern wird geprobt wie verrückt. Nach und nach verblassen die Alltgsprobleme jedes Einzelnen, sie fassen neuen Lebensmut und müssen sich als starkes Team beweisen……

SWIMMING WITH MEN erinnert an die britische Komödie von 1997 „Ganz oder gar nicht“, in der eine Gruppe arbeitsloser Männer beschliesst, Stripper zu werden. Ein Film, an den sich viele bis heute noch bestens erinnern, da er streckenweise saukomisch war.

Auch hier sind die Männer halbnackt und geben ihr Bestes, damit es ihnen wieder besser geht. Es macht Spass, ihnen dabei zuzusehen, wie aus traurigen und hoffnungslosen Figuren wieder hoffnungsvolle Menschen werden.

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