GIRLS`NIGHT OUT START: 29.06.2017

Es gibt Filme, da kann man sich in den Kinosessel fleetzen, sein Gehirn ausschalten und wenn man Glück hat, sich kaputt lachen. „Girls`Night Out“ ist einer von denen. Fünf Collegefreundinnen sehen sich nach zehn Jahren wieder, um ihrer Freundschaft neuen Pepp zu verleihen. Sie verbringen ein gemeinsames Wochenende miteiander, mit dem Ziel, so richtig die Sau herauszulassen.

Scarlett Johansson spielt Jess, eine strebsame Politikerin, die das Wochenende nutzt, um ihren Junggesellinenabschied zu feiern. So richtige Lust hat sie nicht, doch dank der Überredungskunst der Freundinnen, macht sie sich mit auf den Weg nach Miami, um sich in einer Luxusvilla am Strand so richtig die Kante zu geben. Es wird gesoffen, gekokst, Dope inhaliert und als Überraschung, taucht ein Stripper auf. Stimmungskanone Alice (Jillian Bell, bekannt aus „Office Christmas Party) befördert den smarten Stripper versehentlich ins Jenseits. Der Schock ist gross. Da das Luxusdomizil von allen Seiten einsehbar ist, überlegt man hektisch, die Leiche zu entsorgen. Da Tote ja bekanntlich die Augen geöffnet haben und sie seinen starren Blick nicht ertragen, setzen sie ihm flugs eine Penisbrille auf. Nachdem sie den Toten ins Meer geschmissen haben, atmet die Truppe wieder auf. Blöde ist nur, dass er wieder auftaucht. Zum anderen tauchen auch noch die sexgierigen Nachbarn auf, Demi Moore und Ty Burrel, spielen das lüsterne Paar, dass man auch so schnell wie möglich wieder loswerden will. Wer jetzt denkt, die Party geht munter weiter, der hat sich geirrt. Zwei Juwelenräuber haben sich Zugang verschafft und sorgen für Angst und Schrecken. Und damit nicht genug, Jess` Verlobter (Paul W. Downs) steht total aufgekratzt in Windeln vor der Tür.

Verantwortlich für das Spektakel ist Spielfilmdebütantin Lucia Aniello, die auch das Drehbuch geschrieben hat. Co-Autor Paul W. Downs, besagter Windelträger. Obwohl es genug zotige Witzchen gibt, Sexszenen hat man dann doch vermieden. Scarlett Johansson versucht sich in Klamauk, etwas gequält und wer so richtig auf die Pauke haut und das gekonnt, ist die amerikanische Komikerin Kate McKinnon, die eine durchgeknallte Australierin spielt.

Man kann noch so viel Alkohol vorher trinken, so richtig lustig ist das alles nicht. Vielleicht, wenn man einen Joint vorher raucht.

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