SPLIT START:6.01.2017

„Wer an einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidet, der spaltet seine Identität in verschiedene Personen auf. Meist haben die Betroffenen eine Hauptidentität und können sich an das, was die anderen Teilpersonen tun, kaum erinnern. Sie können in Bruchteilen von Sekunden ihre Persönlichkeit wechseln, ohne dass sie dies kontrollieren können“. Regisseur M. Night Shyamalan ( „ The Sixth Sense) stellt in seinem Horrorthriller „ Split“  so eine gespaltene Persönlichkeit in den Mittelpunkt des Geschehens. Nervenkitzel ist angesagt, wenn Schauspieler McAvoy als geisteskranker Entführer in die Rollen von 23 unterschiedlichen Personen schlüpft. Der Wahnsinnige hat drei junge Mädchen entführt, die er in seiner Kellerbehausung gefangen hält. Er versetzt die Mädchen in Angst und Schrecken, indem er ständig mit der Ankunft eines 24-zigsten Wesen, der Bestie droht. Zwischendrin besucht er seine Therapeutin Dr. Fletcher (Betty Buckley),bei der er meist als schwuler Designer auftaucht und so tut, als könne er kein Wässerchen trüben. Seltsam berührend, seine Verwandlung in einen 9-jährigen, der in seinem kindlichen Eifer bei den Mädchen für „angstfreie“ Momente sorgt.

Shyamalan ist weit davon entfernt, ein medizinisch korrektes Abbild eines wirklich Kranken zu zeigen. Bewusst spielt er mit den Abgründen der Genres Fantasy und Horror, unterstützt von unheilvoller Musik. Für die Mädchen rennt die Zeit. Sollten sie dem Horrorhaus entkommen, dann wartet auf eine von ihnen schon der nächste Horror…..

 

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