PASSENGERS START: 05.01.2017

Auf das großartige und einfühlsame Science-Fiction Epos „ Arrival“ folgt nun mit  PASSENGERS eine Liebesgeschichte die im „ Himmel“ beginnt. Das Raumschiff  Avalon soll 5000 Passagiere zu einem neuen Heimatplaneten bringen. Alle befinden sich in einem künstlichen Tiefschlaf. Die Reise dauert 120 Jahre. So lautet der Plan. Als ein junger Mechaniker ( Chris Pratt) nach nur 90 Jahren aus dem Schlaf erwacht und mutterseelenallein in dem riesigen Gefährt herumirrt, seine einzige Kontaktperson ein Roboter hinter dem Tresen einer Bar, ändert sich die Situation. Er verliebt sich in ein junges, bildhübsches Mädchen ( Jennifer Lawrence) und weckt sie aus ihrem Kälteschlaf, nicht ahnend, dass er damit ihr Leben zerstört. Beide genießen ihre Zweisamkeit. Weitere 30 Jahre allein im All. Eine Kollision mit herumfliegenden Gesteinsbrocken, die zu einem Ausfall bestimmter Techniken führt, fordert von Jim und Aurora einen immensen Kraftakt zur Rettung des lädierten Koloss´. Die erste Hälfte sprüht nur so von originellen Ideen und humorvollen Momenten. Pratt und Lawrence verleihen dem einsamen Paar den nötigen Glanz. Waren doch erst Keanu Reeves und Rachel Mc Adams im Gespräch. Herausgekommen ist eine außergewöhnliche Liebesgeschichte in einer ungewöhnlichen Kulisse. Das kitschige Ende ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Mir hat es gefallen, denn Kintopp bleibt Kintopp und da hat auch der Kitsch durchaus seine Berechtigung. Zwei Liebende allein im All.

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s