DRAGAN WENDE- WESTBERLIN START: 06.11.14

Arschloch oder Unikum? Ick entscheide ma für Unikum. Dragon Wende, Sohn jugoslawischer Gastarbeiter, hat sich im alten West-Berlin so richtig wohljefühlt. Der kleenkriminelle  Barmann und Türsteher konnte mit seinem jugoslawischen Pass munter zwischen Ost – und  West Berlin hin und her pendeln. Die Taschen voller Westjeld war der kleene Mann der King im Osten. Nebenbei wurde so manchet krumme Jeschäft  jetätigt. Als de Mauer fiel war det der absolute Hasstag für Dragan und seine Kumpel. Die anjesagten Discotheken seines Freundes Rolf Eden machten nach und nach dicht. Also konnte Dragon keene grosse Lippe mehr riskieren und seinen zwielichtigen Jeschäften nachjehn.

Sein Neffe, der Kameramann Vuk  Maksimomovic hat seinen verbitterten Onkel mit der Kamera begleitet. Herausjekommen is det Porträt eines Mannes, der über det alte Westberlin berichtet, mal urkomisch , mal bitter enttäuscht. Sein Zuhause ist am Ku-Damm , wo er in eener kleenen Wohnung haust und seine Freunde empfängt, die  ooch   sone bizarren Typen sind, von  dessen Sorte sich im alten West- Berlin so einige tummelten. Ick hatte det Glück , den Film schon auf dem Achtung Berlin Festival zu seh`n und sass jenau hinter Dragan.  Ick konnte herrlich mit ihm tuscheln, wenn er über die alten Etablissements quatschte, die mir alle nicht fremd waren und wo auch icke so manche Nacht versackt bin. Ick wette, dass für Dragan  die Feierlichkeiten , sprich 09. November, 25- Jahre Mauerfall, keene  Freudentage sind und dass er die Festlichkeiten meidet wie der Teufel das Weihwasser. Ick hab ma jedenfalls beim Ankieken des Films wie Bolle amüsiert.

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